Empire Zahn und Schönheitsklinik: Zahnmedizin und Plastische Chirurgie
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Ohrenkorrektur

Was müssen wir über die Ohrenkorrektur wissen?

 Die Ohrenkorrektur, oder Otoplastik ist einer der häufigsten plastisch-chirurgischen Eingriffe bei Kindern zwischen 6 und 14 Jahren, aber auch viele Erwachsene entscheiden sich für dieses Verfahren. Eine Ohrenoperation ist eine Korrektur abstehender Ohren (um diese am Kopf anzunähen oder sie zu verkleinern), von zu großen Ohrmuscheln, die man dadurch verkleinern kann, von großen oder verformten Ohrläppchen, von Hängeohren (bei denen sich die Ohrspitze nach unten und vorne neigt) und von solchen Problemen, wie sehr kleinen Ohren oder um ein Ohr ohne natürliche Bewegungen zu verschönern. Heutzutage gibt es bereits so fortgeschrittene Techniken, dass teilweise oder komplett fehlende Ohren wieder hergestellt werden können.

Wann ist die beste Zeit für Ohrchirurgie?

Ohren der Kinder entwickeln sich bis zum 6. Lebensjahr vollständig. Es gibt keine zusätzliche Gefahr, die mit dem Alter verbunden ist. Das Verfahren wird normalerweise durchgeführt, um das Aussehen der Ohren zu verbessern, damit das Kind vor Verspottungen in der Kindheit geschützt wird. Erwachsene haben gegenüber Kindern vollkommen entwickelte Ohren mit festen Knorpeln, die nicht so leicht geformt werden können. Das Verfahren in jungem Alter anzuwenden ist aus zwei Gründen empfehlenswert: Der Knorpel ist extrem biegsam, dadurch wird eine größere Verformbarkeit ermöglicht. Die psychologischen Vorteile des kosmetischen Eingriffs kommen beim Kind früher zum Vorschein.

Das erste Beratungsgespräch

Während der Beratung untersucht Ihr Chirurg die Struktur der Ohren und bespricht mit Ihnen die Möglichkeiten zur Behebung der Probleme. Selbst wenn nur ein Ohr geformt werden muss, wird der chirurgische Eingriff vermutlich für beide Ohren empfohlen, um das natürlichste, symmetrischste Aussehen zu erzielen. Die Ohrenoperation hat keine Auswirkungen auf die Hörfähigkeit. Bei einer erfolgreichen Ohrenkorrektur werden die Ohren in Größe und Form des Gesichts und des Kopfes angepasst.

Anweisungen vor der Operation

  • Sie dürfen 6 Stunden vor der Operation nichts mehr essen oder trinken.
  • Aspirin oder aspirinhaltige Medikamente dürfen 2 Wochen vor der Operation nicht mehr eingenommen werden.
  • Frauen müssen wissen, dass der chirurgische Eingriff während der Menstruation nicht durchgeführt werden kann.
  • Informieren Sie Ihren Chirurgen und Anästhesisten über Ihre gesundheitlichen Probleme , z.B. Blutdruck, Gefäßerkrankungen, Infarkt, Blutzuckerkrankheit, Lungenerkrankungen, Blutgerinnungsprobleme, Epilepsie, neurologischen Erkrankungen, oder ob Sie auf Medikamenten allergisch reagieren.
  • Informieren Sie Ihren Arzt, ob Sie eine Zahnprothese oder Kontaktlinsen tragen.
  • Sind Sie Raucher, dann bitten wir Sie 2 Wochen vor der Operation mit dem Rauchen aufzuhören und nicht eher als 2 Wochen nach der Operation wieder damit anzufangen.
  • Vermeiden Sie exzessives Sonnenbad vor und nach der Operation.
  • Vor der Operation dürfen Sie keine strenge Diät halten, da diese den Heilungsprozess verzögern kann.
  • Sollten Sie sich vor der Operation erkälten oder irgendeine Infektion bekommen, dann muss die Operation verschoben werden.

Der chirurgische Eingriff

Der ohrenplastische Eingriff wird ambulant in der Klinik durchgeführt. Die Operation wird unter lokaler Betäubung vorgenommen, ist gänzlich schmerzfrei, nur die Einspritzung des Betäubungsmittels verursacht ein kleines unangenehmes, stechendes Gefühl.
Bei sehr kleinen Kindern empfehlen die Chirurgen meistens die Vollnarkose und bei älteren Kindern und bei Erwachsenen nur lokale Anästhesie, verbunden mit leichten Beruhigungsmitteln. Für bestimmte Vollnarkosepatienten kann eine Nacht Klinikaufenthalt angebracht sein. Andernfalls können die Patienten einige Stunden nach der Operation nach Hause gehen. Der chirurgische Eingriff im Operationssaal dauert zirka zwei Stunden.

Der Chirurg macht den ersten Schnitt an einer verborgenen Stelle hinter dem Ohr, um den Ohrmuschelknorpel freizulegen. Danach entfernt der Chirurg einen kleinen Teil aus dem Muschelknorpel, so dass der abstehende Teil näher zum Kopf gezogen werden kann, um ein natürlicheres Erscheinungsbild zu erreichen. In einigen Fällen entfernt der Chirurg den übermäßigen Knorpel, um das entscheidende Aussehen des Ohrs zu verbessern.
Es werden sich selbstauflösende oder leicht zu entfernende Fäden benutzt, die nach 14 Tagen entweder entfernt werden oder sich tatsächlich selbst auflösen.

Nach der Operation

Nach der Operation wird der Kopf mit einem turban-artigen dicken Verband eingewickelt. Diese Bandage hilft, die neue Position der Ohren beizubehalten und trägt dem Heilungsprozess bei. Die Patienten kommen nach einigen Tagen in die Klinik, um diesen dicken Verband in einen leichteren zu tauschen. Ihr Chirurg wird Ihnen dann erklären, wie Sie mit dem neuen Verband umgehen sollen. Sie erhalten auch eine komplette post-operativen Instruktionsliste, der Sie sorgfältig folgen sollten, um die Komplikationsgefahr zu verringern. Junge Patienten werden darum gebeten, mit den normalen Tätigkeiten und Aktivitäten für mindestens 7 Tage zu warten. Besonders sorgfältig muss man auf die kleinen Kinder in den ersten drei Wochen der Heilungszeit aufpassen. Man muss sie vor solchen spielerischen Tätigkeiten fernhalten, bei denen sie sich die neuen Ohren verletzten könnten. Erwachsene Patienten können 3 Tage nach der Operation wieder ins normale Leben zurückkehren. Kompliziertere Eingriffe brauchen natürlich eine längere Heilungszeit. Auf keinen Fall dürfen die Ohren für mindestens einen oder mehrere Monate nicht gebogen werden. Einige Patienten können in den ersten zwei Nächten nach der Operation post-operative Schmerzen haben, die mit Schmerztabletten behandelt werden können. Der Verband wird nach einer Woche zusammen mit den Fäden entfernt. Wir empfehlen unseren Patienten das Tragen eines Stirnbandes für eine weitere Woche.

Operationsrisiken

Risiken sind bei keinem chirurgischen Eingriff auszuschließen. Wenn die Operation von einem erfahrenen plastischen Chirurg durchgeführt wird, sind Komplikationen sehr selten und gering. In Bezug auf den Heilungsprozess gibt es bei den Patienten große Unterschiede, so dass man das Ergebnis nie vollständig vorhersehen kann.

Nach der Ohrenkorrektur können vorübergehend Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Kopfschmerzen auftreten sowie Schwellungen, die durch Hochhalten des Kopfes beseitigt werden können. Diese Erscheinungen verschwinden aber nach einer Woche. An der Narbenlinie kann eine leichte Empfindlichkeit verbunden mit Juckreiz oder eine Empfindlichkeitsstörung auftreten, die nach 6 Monaten verschwinden. Zu den möglichen Komplikationen gehören Blutgerinnsel auf dem Ohr oder eine Infektion im Knorpelbereich. Der Chirurg kann empfehlen, erstmal abzuwarten, um zu sehen, ob das Blutgerinnsel oder die Infektion/Entzündung mit einer antibiotischen Behandlung zu beheben sind. Sollte sich das Blutgerinnsel nicht auflösen, dann muss es mit einer Nadel entfernt werden. Wundheilungsprobleme können auch vorkommen. Viele Patienten können eine kaum sichtbare Narbe auf der Rückseite des Ohrs behalten.