Doppelkinnkorrektur |
![]() Das Doppelkinn ist eine zusätzliche Falte, die in Folge von Fettablagerung unter dem Kinn entsteht. Das kann eine Erscheinung der körperlichen Veranlagung sein oder sich bei Zunahme des Körpergewichts sowie auch durch Erschlaffung der Haut am Hals bilden. Eine Doppelkinnkorrektur kann, wenn nötig, mit einer Halsstraffung kombiniert werden oder nur zusammen damit ausgeführt werden, wenn die Erschlaffung oder das Hängen der Haut am Hals das erfordert.
Vor der Operation Vor der ästhetischen Korrektur des Doppelkinns sind einige Untersuchungen nötig: - Blutuntersuchung - EKG - Thorax-Röntgen Stehen die Ergebnisse dieser Untersuchungen zur Verfügung, kann die Operation auf sichere Weise durchgeführt werden. Wenn Sie rauchen, Aspirin oder andere Blutgerinnung verhindernde Medikamente oder Entzündungshemmer bzw. andere Medikamente nehmen, dann teilen Sie uns das bitte mit. Diese Mittel können während der Narkose die Neigung zum Bluten steigern oder andere Interaktionen verursachen.
Der Eingriff Die Doppelkinnkorrektur führen wir häufiger mit örtlicher Betäubung oder unter intravenöser Narkose, als Anästhesierung aus. Bei einem kleinen und mittleren Doppelkinn reicht es, das unter der Haut befindliche Fett mittels Fettabsaugung zu entfernen. Wenn Ihre Haut nicht mehr genügend flexibel sein sollte bzw. sich eine Fettansammlung in bedeutenderer Menge unter dem Kinn befindet, dann ergänzen wir die Liposuction durch das Herausschneiden der Haut. Bei dem heutigen modernen Verfahren korrigieren wir nicht nur die Fettansammlung unter der Haut, sondern spannen auch den dünnen Muskel unter der Haut, indem damit das Ergebnis und dessen Dauerhaftigkeit verbessert werden. Den Operationsschnitt führen wir in der unter dem Kinn befindlichen Falte, an der verdeckten Stelle aus. Nach dem Fettabsaugen und nach der Muskelrekonstruktion entfernen wir den überflüssig gewordenen Hautteil. Die Operation erstreckt sich im Allgemeinen nur auf das Doppelkinn, aber bei Bedarf kann sie auch auf den gesamten Hals und auf das untere Drittel des Gesichts ausgeweitet werden. Eine Doppelkinnkorrektur beinhaltet keine Gesichts- oder Halsstraffung. Im überwiegenden Teil der Fälle führt im Allgemeinen eine zusammen ausgeführte Operationslösung für Gesicht und Hals zum besten Ergebnis. Die Gesichts-, Hals- und Doppelkinnkorrektur kann auch mit Fettabsaugung und Fettauffüllung in anderen Bereichen kombiniert werden. Nach der völligen Verheilung sind die Operationsnarben fast unsichtbar bzw. befinden sich in verborgener Position. Am Ende des plastischen Eingriffs decken wir die Wunden mit Verbandmull ab und bringen einen flexiblen Druckverband an.
Nach der Operation
Das Fäden-Ziehen erfolgt im Allgemeinen nach 2 Wochen, wenn das Spannen schon bedeutend nachgelassen hat. Einige Tage nach der Operation ist es zweckmäßig, mit hoch gelagertem Oberkörper zu schlafen und lieber breiige, leicht zu kauende Speisen zu sich zu nehmen. In der ersten Woche nach dem plastischen Eingriff ist es verboten all die Tätigkeiten auszuführen, die Blutanreicherung im Gesicht und am Hals verursachen können! (z.B. Überanstrengung, jegliche starke Wärmeeinwirkung, Verzehr von stark gewürzten Speisen und Alkohol) Das Tragen des speziellen, flexiblen Verbands wird 1 - 2 Wochen empfohlen. Bis 6 Wochen nach dem plastischen Eingriff muss man sich jedes anstrengenden Sports und körperlicher Tätigkeit enthalten! Während dieser Zeit sind Sonnenbaden und das Solarium zu meiden! 10 Tage nach der Operation darf man schon dünn Schminke auftragen, mit der man die schwache Verfärbung abdecken kann. Die Schminke darf nicht auf die Narbe aufgetragen werden. Nach Ablauf der Schonzeit muss man die Narben noch lange mit Krem (mit Lichtschutzfaktor) behandeln und schützen! Nach jedem plastischen Eingriff muss man regelmäßig zur Kontrolle erscheinen – so auch nach einer Doppelkinnkorrektur. Die Regelmäßigkeit hängt von der Art des Eingriffs und von den anderen körperlichen Faktoren des Patienten ab. Bei den Kontrollen, die an vorgegebenen Terminen durchgeführt werden, untersuchen wir den Operationsbereich und besprechen die weiteren Maßnahmen.
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